drei Jahre

Heute vor drei Jahren hat sich die Ukraine völkerrechtswidrig militärisch überfallen lassen und so Russland in einen fürchterlichen Angriffskrieg gezwungen. Und das nur, damit sich der frei und demokratisch gewählte Diktator Selenskyj nicht seiner Wiederwahl stellen muss. Seither provoziert die Ukraine mit immer neuen Abwehrmaßnahmen.

Zum Glück haben sich endlich zwei Friedensengel gefunden, die dem schändlichen Überlebenskampf der Ukraine ein glorreiches Ende setzen und der Demokratie neuen Glanz verleihen werden. Damit die Massaker an den ukrainischen Zivilisten und die Kriegsverbrechen nicht umsonst gewesen sind.

Für den Friedensnobelpreis fallen mir eigentlich nur zwei Namen ein.

dabei gewesen

Ein Holocaust-Überlebender ist sehr alt geworden und geht eines Tages den Weg alles Irdischen. Im Himmel angekommen tritt er seinem Schöpfer gegenüber und fragt ihn, ob er einen Witz hören mag.

„Gern!“ antwortet dieser. Und der Mann erzählt ihm einen Holocaust-Witz.

„Das ist nicht lustig!“ empört sich der Allmächtige.

„Vielleicht muss man dabei gewesen sein.“

(zitiert nach Ricky Gervais)

E-Autos aus China

Strafzölle auf chinesische E-Autos. Wie wäre es denn damit:

Deutschland will die Energiewende schaffen. Ein wichtiger Baustein ist der Umstieg auf E-Mobilität. Ob das sinnvoll ist oder nicht, soll Gegenstand einer anderen Diskussion sein. Aber zunächst ist das politisch gewollt. Hört man.

Sollten wir China dann nicht dankbar sein, unserem Markt preisgünstige E-Autos zuzuführen? Preiswert, weil staatlich subventioniert natürlich. Deshalb könnten wir vor Freude schreien, dass China unsere Energiewende mit chinesischem Steuergeld vorantreibt?

Statt dessen: Strafzölle. Wer bezahlt die eigentlich?

Der chinesische Autobauer ist es nicht. Auch nicht der chinesische Staat. Vielmehr ist es der Autokunde hierzulande, der sein Erspartes im Rahmen seiner Möglichkeiten in eine bessere Umwelt investieren möchte. Das Geld landet beim Fiskus. Man kann es mit gutem Recht als eine Sondersteuer für Umweltaktivisten verstehen, mit der die heimische SUV-Industrie protegiert wird.

Die kann sich zurücklehnen und weiterhin tonnenschwere SUV-Monster in unsere Städte stellen, die sich nur noch FDP-Klientel überhaupt leisten kann. Lindner, ick hör dir trapsen. Anstatt das zu produzieren, was wir bräuchten. Kleine, leichte, bezahlbare E-Autos, um – wenn schon kein wirklich umweltliches – wenigstens ein politisches Ziel zu erreichen. Am besten aber ein anderes Verkehrskonzept. Für eine Mobilitätswende, die diese Bezeichnung auch verdient.

Kann man das so sehen?