Abschied

von Jörg Plewe

Ein Abschied schmerzt immer, das ist wohl so.
War es gewollt?
War es das beste?
Dachte ich nicht, ich wäre dann froh?

Wer hat entschieden, griff zur Schere?
War ich es?
Hab ich’s erzwungen?
Wer stieß mich in schwere Leere?

Am Ende nagt der Zweifel noch immer.
War es richtig?
War es Versagen?
Ist es nun besser? Oder noch schlimmer?

Die Tage werden länger, sie werden lichter.
Das ist gut.
Doch eins ist jetzt klar:
Aus mir wird kein Dichter.