Meine Welt

von Jörg Plewe

Meine Welt willst du nicht sehen
– trüb und dunkel ist sie –
so muss ich dort stets alleine gehen.

Von meiner Welt willst du nichts hören
– neblig still ist sie –
es würde deinige schon sehr verstören.

Von meiner Welt willst du nichts ahnen
– bedrohlich kalt ist sie –
und dir den Weg zu mir nicht bahnen.

In meiner Welt willst du nicht sein,
gewaltig groß und doch so klein.
Dunkles Licht weht kalt hinein
und erstickt am Ende auch den Keim.

Dunkles Licht weht kalt hinein
und erstickt das Ende auch im Keim.